Letzte Aktualisierung: 10. August 2010
Herzlich willkommen!
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Ab dem 15. Juni 2010 finden Sie auf unseren Seiten eine Nachrichtensendung über die Tätigkeiten des Landesverbandes. Der Landesverband freut sich,
künftig Sendungen in deutschem Romanes zu produzieren und zu senden.
Sie können auf hier klicken: http://www.youtube.com/watch?v=Wi9PUbOEjDs
Der
vom Landesvorsitzenden Adam Strauß herausgegebene Medienkoffer zum
Thema "Sinti und Roma" wurde an Darmstädter Schulen verteilt. Bei der
Übergabe an der Bertolt-Brecht-Schule war der Hessische Rundfunk dabei. Hören Sie die Reportage des Hessischen Rundfunks ...
Anschrift
Annastr.44 (Innenhof) 64285 Darmstadt (ein Blick auf den Stadtplan) Tel. 06151-377740 + Fax 06151-377750
Montag bis Donnerstag: 9.00 bis 14.00 Uhr Freitag: 9.00 bis 13.00 Uhr
und nach vorheriger Vereinbarung
Aus der laufenden Arbeit
Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen über den hessischen Landesverband des Verbands Deutscher Sinti und Roma, wann Sie uns erreichen können, wer bei uns arbeitet, auf welchen Gebieten wir tätig sind usw. Sie erhalten Informationen über Weiterbildung und Materialien zur Aufklärung, Bildung und Weiterbildung.Wir verweisen auch auf die Bücher, die der Landesverband in den letzten 15 Jahren veröffentlicht hat, darunter die Reihe "Hornhaut auf der Seele - Dokumentation der Verfolgung der Sinti und Roma in hessischen Städten und Gemeinden". Weitere Informationen und Literatur ... Wir weisen auch auf die virtuelle Ausstellung "Die Verfolgung der Sinti und Roma in Hessen von der frühen Neuzeit bis nach dem II. Weltkrieg" hin, die der Marburger Historiker Dr. Udo Engbring-Romang auf Grundlage der Arbeiten für den Landesverband ins Digitale Archiv Marburg (www.digam.net) gestellt hat. Hier gelangen Sie zur virtuellen Ausstellung ...
Medienkoffer Ende Mai 2010 stellte Rinaldo Strauß beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg den Medienkoffer der Ersten Beigeordneten Frau Elke Kühnholz vor. Frau Kühnholz äußerte sich positiv und sagte weitere Unterstützung zu. Im Mai 2010 fand im Darmstädter Büro der
GRÜNEN ein Gespräch mit Daniela Wagner,MdB, statt, um den Medienkoffer
vorzustellen. Frau Wagner zeigte großes Interesse. Das lange
angesprochene Zentrum für Demokratie mit einer Ausstellung des
Landesverbandes zum Antiziganismus soll Aufnahme in das Wahlprogramm
zur Kommunalwahl im März 2011 finden. Fertigstellung der zweiten Zeitzeugen-DVD ![]() | Am 29. 4. 2010 stellte der LV seinen Medienkoffer in der Universitätsstadt Marburg bei Oberbürgermeister Egon Vaupel vor. An dem Gespräch nahmen auch Vertreter der VHS, der Stadtbücherei, des Schulamtes und des Kulturamtes teil. Nach der Präsentation gab es einen regen und konstruktiven Meinungsaustausch. Oberbürgermeister Vaupel stellte ausdrücklich die Wichtigkeit der Aufklärung im Bereich Antiziganismus heraus. Der Marburger OB erteilte den Auftrag - um überhaupt einen Medienkoffer für Marburg ermöglichen zu können - zur Erstellung einer Vorlage, um den Koffer finanziell unterstützen zu können. Der LV sagte seinerseits zu, noch einmal mit dem Landkreis Marburg-Biedenkopf Kontakt aufzunehmen. Die Gesprächspartner waren sich einig, dass beide Schulträger - Stadt und Landkreis - in der Verantwortung stehen, um die Aufklärung zu ermöglichen. Am 21. 4. 2010 konnte der Landesverband seinen Informationkoffer im Staatlichen Schulamt Marburg-Biedenkopf vorstellen. Neben dem Leiter des Schulamts - Herr Müller - haben 11 MitarbeiterInnen vom Schulamt an der Präsentation teilgenommen. Nach der Vorstellung des Inhalts durch den Vertreter des Landesverbandes Rinaldo Strauß wurden weitere inhaltliche und strukturelle Fragen diskutiert. Der Schulamtsleiter sagte zu, dass er die beiden Schulträger, die Stadt Marburg und den Landkreis Marburg-Biedenkopf, darauf hinweisen wird, dass er die Herstellung eines regionalen Informationskoffers als sehr wichtig erachtet. |
23. März 2010 ![]() | Gedenken an die Deportation der Sinti aus Marburg und Umgebung Mit einer Kranzniederlegung an der Gedenktafel am ehemaligen Landratsamt, Barfüßerstr. 11 wurde der deportierten Sinti und Roma gedacht. Neben Oberbürgermeister Egon Vaupel sprach auch der Landesvorsitzende Adam Strauß. Anschließend fand ab 20:00 Uhr ein Konzert u.a. mit Riccardo M. Sahiti, Leiter der Sinti und Roma Kammerphilharmoniker, im Kultidrom des Gymnasium Philippinum statt; der Landesverband hatte hier vermittelt |
Der Landesverband hat eine Radio-Sendung in Romanes erstellt Thema: Antiziganismus | Thema: Medienkoffer Am 2. Februar 2010 stellte der Landesverband den Koffer Landrat Wilkes in Heppenheim vor. In der letzten Sitzung des Schulausschusses der Wissenschaftsstadt Darmstadt wurde der Medienkoffer vorgestellt. Es hieß im DARMSTÄDTER ECHO vom 17.4. 2010: Als Gäste des Ausschusses stellten Rinaldo Strauß und Josef Behringer vom Landesverband Hessen Deutscher Sinti und Roma einen allen Regelschulen ausgehändigten Medienkoffer vor, dessen Materialien die Geschichte der Sinti und Roma erläutern und der dazu anregen soll, dies zum Unterrichtsthema zu machen.
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Angemerkt
Im Zusammenhang mit der Eröffnung einer Beratungsstelle für Sinti und Roma berichtete die Hersfelder Zeitung. Im Artikel „ Dialog ohne Vorurteile“ wird unter anderem der Ortsvorsteher Peter Schneider zitiert: „Das fahrende Volk kommt langsam zur Ruhe“.
Ist das die Wirklichkeit?
Die Bad Hersfelder Sinti und Roma sind Angehörige einer anerkannten nationalen Minderheit in der Bundesrepublik Deutschland. Zirka 10 Prozent der Minderheit gehen nicht erst seit heute von einem festen Wohnort aus einem anerkannten Beruf, der Reisegewerbetätigkeit, nach.
Ein Beispiel aus der Geschichte zeigt, dass die oben zitierte Aussage zumindest einem Wissensdefizit geschuldet ist, vor allem einem althergebrachten Bild anhängt.
Viele Männer aus der Minderheit dienten ihrem Heimatland im I. und auch im II. Weltkrieg als Soldaten – bevor sie zwischen 1940 und 1943 als Angehörige der Minderheit ermittelt und u. a. nach Auschwitz deportiert wurden. Manche Sinti dienten freiwillig, manche wurden eingezogen. Sie leisteten ihren Wehrdienst als deutsche Staatsbürger, und obwohl sie deutsche Staatsbürger waren, wurden auch die deutschen Sinti und Roma zur „außereuropäischen Fremdrasse“ erklärt, und alle Sinti und Roma sollten ermordet werden. Ein Bild für die Zugehörigkeit „Fremdrasse" war das angebliche Nomadentum der Sinti und Roma. Aber sogar die nationalsozialistischen Rasseforscher mussten bei ihren Recherchen - fast entrüstet - feststellen, dass viele Sinti und Roma nicht diesem „Zigeunerbild“ entsprachen.
Nicht nur in unserer Ausstellung: „Hornhaut auf der Seele – Die Geschichte zur Verfolgung der Sinti und Roma in Hessen“ wurde dargestellt, dass die Sinti zwar ein Teil der „Fahrenden" waren, aber schon lange nicht mehr sind. Sinti und Roma sind in ihrer Mehrheit weder „Fahrende" noch Angehörige eines fahrenden Volkes. Das Bild vom „Fahrenden, vom fahrenden Volk, von Nomaden" wird aber dennoch immer wieder bedient. Ein Beleg dafür, wie wichtig die Aufklärung ist. JB
Projekte
Hier finden Sie weitere Informationen ...
Publikation: "Zigeunerbilder" in Schule und Unterricht
Eine Rezension im www.lernen-aus-der-Geschichte.de vom September 2009
Lesen Sie bitte weiter ....
weitere Seiten:
Tagung "Zigeunerbilder in Schule und Unterricht" am 6. Juni 2008
Gedenken an die Verfolgung der Sinti und Roma im Nationalsozialismus
Schulprojekte: Darmstadt-Eberstadt, Bad Hersfeld, Marburg
Flucht-Internierung-Deportation-Vernichtung. Hessische Sinti und Roma berichten über ihre Verfolgung während des Nationalsozialismus ![]() |
Hrsg. von Adam Strauß I-Verb.de 2005 252 S., geb., mit zahlr. Abbildungen + CD-ROM ISBN 3-9808800-7-9 Preis: 25,50 €uro erhältlich im Buchhandel oder direkt bei: vertrieb@i-verb.de Die Interviews mit Anna und Michael Böhmer wie mit Dina Franz liegen auch als DVD vor. (Schutzgebühr 10,00 € incl. Porto) Auszüge aus dem Buch liegen auch als Lesung mit musikalischer Untermalung als DVD vor. (Schutzgebühr 10,00 € incl. Porto) erhältlich direkt bei: vertrieb@i-verb.de . | |||
| Ausstellung "Hornhaut auf der Seele"Unterlagen zur Ausstellung:Näheres zur Ausstellung und Angebote für ein Rahmenprogramm zum Herunterladen Bürosprechzeiten: Montag bis Donnerstag: 9.00 bis 14.00 Uhr |



